Schlagwort-Archiv: Sven Klöpping

Up

 

Yeah … the ‘planets’. Fun can begin. My optic gear-change blinks – too fast, it says, and I shouldn’t fly the first gear up to three-hundred. No, I shouldn’t. But I can. It makes a good world of difference. Especially, if you’re „up“. Good fix. Makes you faster, and more clever. Three-hundred-fifty. The engine will explode! Okay, okay. I’ve got enough senses to know when to stop. No need to panic. Second gear. Still a loud roaring, but not so dangerous. Somewhere a sigh of relief. As if all the shuttles surrounding me were sighing. Weakling.

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Leviathan oder die Doppelzüngigkeit des Geistes

Betrachtet man die verschiedenen politikwissenschaftlichen Diskussionen, die derzeit international geführt werden, fällt vor allem auf, dass die einzelnen Lager Meinungen vertreten, von denen sie sich eher nicht vorstellen können, diese in die Realität zu implementieren.

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Audio

Hier findet ihr einige ausgewählte Texte – von mir oder befreundeten Künstlern eingesprochen. Weitere Tracks findet ihr bei Soundcloud.

-> Lyrik <-

„Gläubige“:

„Verlorener Sohn“:

Lesung im Café Wiesengrund (FFM):

Sven Passbild neu 2015 klein verfremdet

-> Storys <-

„Licensing Agent“ (Sprecher: Marcel Mander):

„Beschützte kleine Buben fliegen high“ (Sprecher: Claudio Volino):

Schaut hier immer mal wieder vorbei, ich aktualisiere die Tracks sobald neue verfügbar sind.

 

 

150.000.000 neue Fans

(gewidmet dem Song „Wherever I May Roam“ von Metallica)

Freitag, 16. März 4491

Der Empfänger liegt unter schwarzem Seidentuch, das an einer stählernen Bahre herunterhängt. Er bewegt sich nicht, aber es wird keine drei Minuten dauern, dann durchfahren ihn die Stromstöße und er wird zucken, zucken und nochmals zucken. Wenn er ausgezuckt hat, wird der Supervisor hereinkommen, das Tuch wegnehmen und Mr. H. mit freundlichem Gesichtsausdruck in seinem neuen Körper begrüßen. Wer das ist, dieser H.? Nun, viele von euch kennen sein Gesicht, er war vor zweieinhalb Jahrtausenden ziemlich erfolgreich als Sänger einer Heavy-Metal-Band, geriet zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit, hat nun aber wieder eine große Fangemeinde. Millionen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt warten auf seine fünfte Hirnweihe, seine xte Wiederauferstehung und natürlich auf das erste Livekonzert nach dem Verlust seines Vorgängers – dieser hatte wie alle anderen Gehirnkopien vor ihm irgendwann die Schnauze voll vom Business und ist dann von den Stadionbühnen wie auch von der Bühne des Lebens verschwunden, puff – weg. Man munkelt, dass er irgendwo als Teilzeitclochard herumstreift und mit pubertären Vögeln in endlosen Pfeifkonzerten dahindebattiert …

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Die Invasion der Sprachen

Als Frank um 10:23 Uhr Radiowecker-Zeit die Augen aufschlug, spürte er die hinter ihm liegende Nacht in allen Knochen. Seine Arme waren taub und schmerzten, als er sie wieder rühren konnte. Aus seinem Mund roch es nach Kneipe. Dann registrierten seine etwas weniger beschädigten Gehirnzellen, warum die letzte Nacht so hart und unbequem gewesen war, und jeder, der schon einmal in stabiler Seitenlage auf doppelt gebrannten Fliesen in einem unbeheizten Flur mitten im Winter aufgewacht ist, sollte Franks exklusiv für diese Story gedachte Gedanken verstehen können.

Schlimmer kann ein Arbeitstag nicht beginnen.

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Up

 

Ah … die Planets. Der Spaß kann losgehen. Die Senso-Schaltung blinkt auf – viel zu hohe Geschwindigkeit zeigt sie an, und: ich darf nicht im ersten Gang mit dreihundert fliegen. Nein, ich darf nicht – aber ich kann. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Besonders, wenn man up ist. Gutes Zeug. Macht dich schneller, und gescheiter. Dreihundertfünfzig. Gleich explodiert der Motor. Okay, okay. Soviel Verstand besitze ich ja wohl noch, dass ich weiß, wann’s genug ist. Bloß keine Panik. Zweiter Gang. Immer noch lautes Dröhnen, aber längst nicht mehr so gefährlich. Irgendwo wird aufgeatmet. Als ob alle Shuttles um mich herum aufatmen. Weichei.

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MegaFusion

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MegaFusion – was ist das?

Stellen Sie sich eine Stadt vor, die sich über fast den gesamten Erdball ausdehnt und deren Häuser (und Arkologien) bis zu 3000 Meter in die Höhe ragen. Versuchen Sie sich auszumalen, wie das Leben in einem solchen Moloch aussehen könnte. Mutantenkiller, Lizenzjäger, Polizisten verfolgen den Abschaum der Gesellschaft, der sich im Underground tummelt, ein Gebiet mit vielen „Vorstadt-Ghettos“, das sich weit unterhalb der Erdoberfläche befindet. Große Konzerne streiten sich darüber, wer welchen Teil der Stadt für sich beansprucht. Das Partyvolk findet jede Menge Möglichkeiten, seinen Freiheitsdrang zum Ausdruck zu bringen und die verschiedensten und neuartigsten Drogen und Getränke zu konsumieren. Kurz: ein interessanter Mix aus anarchistischer Wut auf das System und obrigkeitsgläubiger Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft der Menschheit, die immer wieder aufeinander treffen und deutliche Spuren hinterlassen …

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