Kategorie-Archiv: Allgemein

Klassische Musik

Meinen Zugang zur Klassik fand ich, wie andere auch, über bekannte Passagen, Chöre, Symphonien. Bestimmte Stücke wurden in Film, Funk und Fernsehen immer wieder verwendet, so dass ich irgendwann mit 16 Jahren anfing zu recherchieren, wer dahinter steckte. Einer der ersten Komponisten, den ich auf diese Art für mich entdeckte, war Richard Strauss („Also sprach Zarathustra“).

Natürlich waren mir auch die Symphonien Beethovens nicht unbekannt. Auch Tschaikowsky fand relativ früh seinen Platz in meiner Klassik-Sammlung (1. Klavierkonzert). Es sollten viele weitere hinzukommen …

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150.000.000 neue Fans

(gewidmet dem Song „Wherever I May Roam“ von Metallica)

Freitag, 16. März 4491

Der Empfänger liegt unter schwarzem Seidentuch, das an einer stählernen Bahre herunterhängt. Er bewegt sich nicht, aber es wird keine drei Minuten dauern, dann durchfahren ihn die Stromstöße und er wird zucken, zucken und nochmals zucken. Wenn er ausgezuckt hat, wird der Supervisor hereinkommen, das Tuch wegnehmen und Mr. H. mit freundlichem Gesichtsausdruck in seinem neuen Körper begrüßen. Wer das ist, dieser H.? Nun, viele von euch kennen sein Gesicht, er war vor zweieinhalb Jahrtausenden ziemlich erfolgreich als Sänger einer Heavy-Metal-Band, geriet zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit, hat nun aber wieder eine große Fangemeinde. Millionen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt warten auf seine fünfte Hirnweihe, seine xte Wiederauferstehung und natürlich auf das erste Livekonzert nach dem Verlust seines Vorgängers – dieser hatte wie alle anderen Gehirnkopien vor ihm irgendwann die Schnauze voll vom Business und ist dann von den Stadionbühnen wie auch von der Bühne des Lebens verschwunden, puff – weg. Man munkelt, dass er irgendwo als Teilzeitclochard herumstreift und mit pubertären Vögeln in endlosen Pfeifkonzerten dahindebattiert …

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Jetzt neu: „Demeter“, ein SF-Roman von Galax Acheronian

Auf einer Erde, wo der Weltfrieden nur durch diktatorische Maßstäbe, Angst und Unterdrückung einer christlichen Führung aufrecht erhalten werden kann, ist es schwer, anders zu sein. Selbst Bildung, Selbstverwirklichung und Freiheit bestimmen andere, aus anderen Gesellschaftsklassen.

Es ist das Jahr 2254, seit beinahe 17 Jahren ist die Erde unter einer Regierung vereint, die sogar über die Erde hinaus die Geschicke der Menschheit lenkt und leitet. Insgesamt können die Machthaber auf gut ein Dutzend Kolonien und den Kontakt zu drei außerirdischen Rassen zurückblicken, die alle in einem stabilen Wirtschaftssystem funktionieren, das keinen Menschen hungern oder frieren lässt. Dennoch wagen seit Jahrzehnten immer wieder verzweifelte Menschen die Flucht aus diesem „Paradies“ – ein Unterfangen, das mit der Todesstrafe geahndet wird, selbst wenn es nicht gelingt.

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Die Invasion der Sprachen

Als Frank um 10:23 Uhr Radiowecker-Zeit die Augen aufschlug, spürte er die hinter ihm liegende Nacht in allen Knochen. Seine Arme waren taub und schmerzten, als er sie wieder rühren konnte. Aus seinem Mund roch es nach Kneipe. Dann registrierten seine etwas weniger beschädigten Gehirnzellen, warum die letzte Nacht so hart und unbequem gewesen war, und jeder, der schon einmal in stabiler Seitenlage auf doppelt gebrannten Fliesen in einem unbeheizten Flur mitten im Winter aufgewacht ist, sollte Franks exklusiv für diese Story gedachte Gedanken verstehen können.

 

Schlimmer kann ein Arbeitstag nicht beginnen.

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